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Ayurveda und der Atem

May 17, 2015 at 8:43 AM PST

Ayurveda ist das Studium des Lebens. Im Ayurveda besteht das Leben nicht aus rigiden Einteilungen. Es ist ein harmonischer Fluss, in dem die fünf Elemente Wasser, Feuer, Erde, Luft und Raum zusammenfließen. Auch jedes einzelne der fünf Elemente ist immer schon Teil der anderen vier. Eine reine Form des Feuers, Wassers, der Erde etc. gibt es also nicht. Jedes Element ist im anderen immer schon angelegt. Das subtilste Element in uns ist dabei der Raum, daraus ist der Geist gemacht. Das gröbste ist das Erdelement. Hieraus bestehen unsere Knochen, das Mark, die Haut und unser Körperbau.

Ayurveda als ganzheitliche Gesundheitslehre arbeitet mit eben diesen fünf Elementen und setzt sich zum Ziel, wieder Harmonie in ihr Zusammenspiel zu bringen. Eine Harmonie, die durch Alltagsstress, ungesunde Ernährung und einen Mangel an Bewegung immer wieder aus den Fugen gerät. Entsteht eine Krankheit, taucht diese erst in den Gedanken, der subtilsten Form, und auf der Ebene des Klangs auf. Dann manifestiert sie sich in Form von Licht, also der Aura. Erst danach tritt sie im Körper auf. Krankheiten können also erkannt werden, noch bevor sie sich tatsächlich im Körper bemerkbar machen. Ein solcher Weg, Krankheiten zu erkennen, bevor sie im Körper in Erscheinung treten, ist die ayurvedische Pulsdiagnose.

Neben der Verschreibung von HeilkräuterAtem, Pranayaman, Entgiftungskuren und weiterer Anwendungen, die dem Körper dabei helfen, Toxine auszuscheiden und den Geist zu entspannen, umfasst der ganzheitliche Ansatz von Ayurveda auch körperliche Übungen (Yoga), die Atmung und Meditation. Dabei ist der Atem ein Synonym für das Leben. Unser Atem ist Leben, denn er versorgt uns mit lebenswichtigem Prana (Lebensenergie).

Es ist sehr interessant, die Beziehung zwischen dem Atem und den verschiedenen Doshas (Lebensenergien) im Körper zu beobachten. Jedes Dosha beeinflusst bestimmte Körperteile mehr als andere. So ist zum Beispiel das Vata Dosha in den unteren Körperregionen vorherrschend, also im Magen- und Darmbereich. Magenkrankheiten oder Gelenkschmerzen entstehen aufgrund eines Vata-Ungleichgewichts. Das Kapha Dosha dominiert den mittleren Teil des Körpers. Ein Husten beispielsweise ist in erster Linie Ergebnis eines Ungleichgewichts der Kapha-Lebensenergie. Pitta wiederum beeinflusst die obere Körperregion, d. h. den Kopf. Ein leicht aufbrausendes Gemüt ist ein Zeichen von Pitta.

Unter den verschiedenen Pranayamas (Atemtechniken) gibt es spezifische Übungen für die unteren, mittleren und oberen Regionen des Körpers. Die Pranayamas gleichen die Doshas aus und sorgen für Harmonie im System unseres Körpers.

Wie erhalten wir uns also eine gute Gesundheit? Erst einmal, indem wir uns dem Raum, also dem Element des Geistes, zuwenden. Ist unser Geist mit zu vielen Eindrücken und Gedanken vernebelt und nimmt uns damit die Widerstandskraft, dann ist das der erste Schritt hin zu einem kranken Körper. Ist der Geist jedoch klar, ruhig und in einem meditativ-entspannten Zustand, nimmt die Widerstandskraft des Körpers zu und hält Krankheiten fern. Das erste, was man also tun sollte, ist, den Geist zu beruhigen. Das geschieht mithilfe von Atemübungen und Meditation. Eine solche Atemtechnik, die verschiedenen wissenschaftlichen Studien zufolge Stress reduziert, die Hirnfunktion verbessert, negative Gefühle transformiert und zu Wohlbefinden und Gesundheit führt, ist die Sudarshan Kriya, wie sie im Happiness Programm von Art of Living gelehrt wird.

Dann sollten wir uns dem Luftelement zuwenden. Atemübungen, Aromatherapie etc. helfen hier sehr. Bevor sich eine Krankheit im Körper manifestiert, kann man sie mithilfe der Kirlianfotografie in der Aura einer Person sehen. Einige Ärzte haben auf diesem Gebiet Forschung betrieben, besonders in Bezug auf Geschwüre, Krebs und Diabetes. Bis zu sechs Monaten, bevor sich die Beschwerden einstellten, haben sie Fotos gemacht. Und sie haben die relevanten Stellen gefunden. Indem wir unser System über entsprechende Atemübungen und gesunde Ernährung mit ausreichend Prana versorgen, reinigen wir die Aura und verhindern Krankheiten, bevor sie entstehen.

Die Hinwendung zum Wasserelement ist der nächste Schritt. Zu fasten und das System mit Wasser zu reinigen, führt zu einem stabilen Gleichgewicht.

Der letzte Schritt sind natürlich verschiedene Heilkräuter, Medizin und die Chirurgie. All das kommt zum Schluss, wenn alles andere versagt, oder man die Schritte zuvor unterlässt, und die Krankheit damit unvermeidlich wird.

Wollt Ihr tiefer ins Thema einsteigen? Sri Sri Ravi Shankar spricht in „Ayurveda & Breath“ ausführlich zum Zusammenhang von Ayurveda und Atem. Viel Spaß beim Schmökern!

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Luisa Braun

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