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Spirituelle Übungen helfen, emotionale Höhen und Tiefen zu meistern

Apr 5, 2016 at 2:34 AM PST

Life is found to be caught up in storms so very often. (…) You are yourself only in-between the storms. (…) Stop resisting the storm. (…)  and see it is nothing. (…) Every storm that comes into your life widens your horizons, makes you deeper and more powerful. (Sri Sri Ravi Shankar, Ashtavakra Gita, 95/96 + 98)

Emotionen sind Teil unseres Lebens, mal schlagen sie höhere Wellen, mal gleichen sie mehr einer sanften Brise. Und mal ähneln sie auch einem Sturm, um bei Sri Sri Ravi Shankars Wortwahl zu bleiben. Mein emotionaler Sturm, der mich schon seit Jahren begleitet, ist die Wut, eine Wut, geboren aus einem inneren Hang zur Perfektion. Nichts und niemand kann es mir je recht machen, auch ich nicht. Fast muss ich über mich selbst lachen.
In diesem Augenblick jedoch, da ich diese Zeilen schreibe, werde ich zur Beobachterin der Wut und erkenne, dass ich nicht diese Wut bin. Die Welle ebbt ab. Zum Beobachter von Ereignissen und Emotionen zu werden, ist ein Prozess, der der Ausdauer und eines geschärften Bewusstseins bedarf. Sadhana, also spirituelle Übungen, wie Yoga, Meditation und Pranayamas, ebenso wie spirituelles Wissen bringen den inneren Frieden und die Zentriertheit derer es bedarf, um sich in einer Situation zurücknehmen zu können und das eigene Handeln und Sein zu beobachten. Die regelmäßige Praxis spielt hier eine wesentliche Rolle. Gehen wir mittels dieser Übungen immer wieder tief in uns hinein, beruhigen wir unseren Geist und stärken unsere Wachsamkeit. Wir werden zu Akteuren unseres Lebens, sind nicht mehr nur Spielball unserer Emotionen und der Ereignisse um uns herum. Emotionen werden auch weiterhin Teil unseres Lebens sein. Sie kommen und gehen. Haben wir jedoch einen wachen Geist, dann ebben die Emotionen so schnell ab, wie sie gekommen sind. Sie haben uns nicht mehr im Griff. Wir erkennen, dass wir sehr viel mehr sind als sie.
Im Ashram kommt der Geist zur Ruhe. Er erfährt tiefen Frieden.

Im Ashram kommt der Geist zur Ruhe. Er erfährt tiefen Frieden.

Hierin liegt auch der Sinn und Zweck eines Ashrams, wie Sri Sri sagt. Hier erfährt man tiefe Ruhe, hier legt sich der Sturm, und man wird friedvoll. Auch meine Wut und ich durften dies jüngst erleben. So hat mir das Leben zwei Monate im Art of Living Ashram in Bangalore geschenkt. Zwei Monate und viele Kurse, Meditationen und Phasen der Stille haben meine Bewusstheit nochmals geschärft und meine innere Gelassenheit trainiert. Und die Wut? Es gibt sie nach wie vor, und auch in Bangalore tauchte sie immer wieder auf. Doch die Sturmflut flaut mit jeder Meditation, mit jedem Stillekurs, mit dem Wissen, das Sri Sri, sei es nun im Satsang, über Videos oder in Büchern vermittelt, immer mehr ab.

Wie sagte mir eine Kursteilnehmerin aus Mexiko? “Lass die Wut kommen, wink ihr zu wie einem guten Bekannten und zieh weiter. Mit der Zeit nimmt ihre Intensität ab, sie weiß, dass Du sie gesehen hast, und gibt sich damit zufrieden. Es wird ruhiger in Deinem Leben.” Ein weiser Satz aus einem weisen Herz! Diese Tiefe liegt in jedem von uns. Es gilt nur, den Schatz zu heben. Dies zu tun, dabei helfen uns Sri Sri und die Kurse von Art of Living. Jeder Tag meines Lebens zeugt davon.
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Dr. Stephanie Egger

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