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Typische Fehler bei Yoga-Übungen

May 14, 2015 at 5:50 AM PST

Yoga ist zweifelsfrei mit das Beste, was man für seine körperliche und geistige Gesundheit tun kann. Als Yoga-Anfänger ist es nur natürlich, dass man auch Fehler macht.
Das gehört zum Lernprozess. Der Schlüssel zu Flexibilität, Stärke und Ausdauer liegt in der Beständigkeit der täglichen Praxis und im Üben von Geduld.

Hier stellen wir Ihnen die fünf Herausforderungen vor, mit denen Yoga-Anfänger hauptsächlich konfrontiert sind. Sich dieser Herausforderungen bewusst zu sein, ist der erste Schritt, sie erfolgreich anzunehmen.

1. Yoga-Anfänger vergleichen sich oft mit anderen

Einer der effektivsten Wege, um sich beim Yoga zu verletzen, ist der, sich mit der Person auf der Matte nebenan zu vergleichen und zu versuchen, es ihnen gleichzutun. Unsere Körper sind alle verschieden. Das mag an der genetischen Veranlagung, am Alter, früheren Verletzungen oder auch an unserer Ernährung liegen. Die Person neben uns mag früher Primaballerina gewesen sein, Yoga schon seit Jahren praktizieren oder von Geburt an flexibler sein. Wenn Sie sich also dennoch mit anderen vergleichen und Ihren Körper da hinbringen wollen, wo andere in ihrer Entwicklung stehen, dann schaden Sie Ihrem Körper und die Erfolgserlebnisse lassen auf sich warten. Hören Sie auf Ihren Körper und trauen Sie Ihrem Instinkt, dann kommen Sie auch auf dem Weg des Yoga gut voran.

2. Yoga-Anfänger halten oft fest an dem, was ihr Körper früher leisten konnte

Erinnern Sie sich noch, wie es war, als Sie sechs Jahre alt waren? Sie haben im Freien Räder geschlagen und so manch eine Yogaübung (unbewusst) ganz ohne Mühe gemacht.

Das war zu Kinderzeiten, als Ihr Körper noch keinen Stress und negative Gefühle kannte. Es war vor der Zeit, da Sie stundenlang am Schreibtisch saßen oder auch Kinder zur Welt brachten. Vielleicht ist es auch so, dass Sie in der letzten Yogastunde eine bestimmte Yogaübung machen konnten, heute aber nicht. Die Herausforderung liegt darin, dass Sie sich oder die Stärke und Flexibilität Ihres Körpers nicht mit dem vergleichen, was war. Sagen Sie sich selbst: „Ich bin hier und jetzt, mit dem Körper, wie er gerade ist.“

3. Yoga-Anfänger überstrapazieren ihren Körper oft

Ein Fehler, den Yoga-Anfänger oft machen, ist der zu glauben, dass Yoga ein Spaziergang ist. Sie denken „Ich trainiere seit Jahren, mache Aerobic, spiele Tennis, reite etc. Da ist Yoga doch kein Problem für mich.“ Obwohl manche Yogaübungen von außen leicht aussehen, bearbeiten sie doch zum Teil tieferliegende Muskelgewebe und sollten mit Vorsicht und Achtsamkeit praktiziert werden. Oft gehen Anfänger aus Stolz, und um sich fit zu zeigen, gerade zu Beginn bis zum Äußersten. Das führt dann nicht selten zu Muskelkater und Schmerzen am nächsten Tag. Schlimmer noch ist es, den Körper auf ein Niveau zu bringen, auf dem er noch nicht ist. Verletzungen sind die Folge. Hören Sie also auf die Anweisungen Ihres Yogalehrers und achten Sie die Grenzen Ihres Körpers.

4. Beständigkeit in der Praxis ist für Yoga-Anfänger oft eine große Herausforderung

Für gewöhnlich fühlt man sich nach einer Yogastunde so entspannt und ruhig, dass man gleich am nächsten Tag zurückkommen möchte. Doch schließlich und endlich schleicht sich der Alltag wieder ein, und wir werden abgelenkt, sei es von der Arbeit, Verantwortlichkeiten der Familie gegenüber, unserem Sozialleben etc. Da geht es schnell, dass Yoga ganz unten auf unsere To-do-Liste rutscht. Ein paar Tage vergehen, dann ein paar Wochen. Wenn wir dann doch wieder zur Yogastunde gehen, stehen wir wieder ganz am Anfang. Eine beständige und regelmäßige Praxis – am Anfang idealerweise zwei- bis dreimal pro Woche – hilft dem Körper dabei, allmählich flexibler zu werden und tiefer in die Yogaübungen hineinzugehen.

5. Yoga-Anfänger werden oftmals ungeduldig und hören auf zu üben

Nachdem wir einige Zeit Yoga gemacht haben, seien es ein paar Wochen, Monate oder sogar Jahre, kann es sein, dass sich Frust einschleicht. Fragen, wie zum Beispiel „Warum kann mein Körper bestimmte Yogaübungen nicht machen?“ oder „Warum kann ich immer noch nicht meine Zehen berühren?“, tauchen auf. Zweifel schleichen sich ein, und wir fragen uns, ob Yoga wirklich das Richtige für uns ist. Doch die Schönheit und Anmut von Yoga ist sehr subtil und entfaltet sich auf vielen verschiedenen Ebenen. Wenn Sie wieder einmal an der Effektivität Ihrer Yogaübungen zweifeln, fragen Sie sich, wie ruhig und gelassen Sie im Vergleich zu früher sind. Können Sie mit stressigen Situationen nicht gelassener umgehen, als dies früher der Fall war? Denken Sie darüber nach, wie Yoga Ihnen dabei geholfen hat, zu entspannen, besser zu atmen und sich Ihres Körpers und seiner Funktionen bewusster zu sein.

Auf den zweiten Blick werden Sie sehen, dass Yoga nicht nur Ihren Körper hier und da sicherlich geschmeidiger gemacht hat. Sie haben auch eine innere Stärke gewonnen, die vor der Yogapraxis nicht dagewesen sein mag. Auch Ihre Ausstrahlung ist möglicherweise positiver geworden, sodass sich auch Ihr Umfeld positiv verändert hat. Denn man zieht immer das an, was man ausstrahlt. Bleiben Sie also am Ball, es lohnt sich!

Regelmäßig Yoga zu machen, schult Körper und Geist und ist gut für die Gesundheit. Yoga ist jedoch kein Ersatz für Medizin. Es ist wichtig, Yogaübungen unter der Anleitung eines ausgebildeten Art-of-Living-Yogalehrers zu lernen. Bei Beschwerden oder Krankheit machen Sie Yoga gemäß dem Rat Ihres Arztes und eines Art-of-Living-Yogalehrers. Art-of-Living-Yogakurse können Sie in jedem Art­-of­-Living-­Zentrum in Ihrer Nähe besuchen. Benötigen Sie Kursinformationen oder wollen Sie Feedback geben? Schreiben Sie uns gerne an: kontakt@artofliving.org.

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Luisa Braun

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