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Wir selbst sind das Glück, nach dem wir suchen

Jan 15, 2016 at 6:47 AM PDT

Ebenso wie ein unbearbeiteter Felsblock immer schon die Skulptur in sich trägt, ist die Welt Teil des Absoluten. In Wahrheit jedoch geht die Welt weder aus dem Absoluten hervor noch verschmilzt sie mit ihm. Ebenso wie im greifbaren Ozean greifbare Wellen zu sehen sind, existiert im formlosen Brahman auch die Welt ohne Form. (Yoga Vāsishtha, 8. Februar)

Damit ist diese Welt eine von vielen Möglichkeiten in der Unendlichkeit und Weite des Universums, wobei auch das Universum „nur“ als Möglichkeit, als Potenzialität im Selbst „existiert“.

Je nachdem, worauf wir unseren Fokus richten und mit welcher Intensität wir das tun, das wird zu unserer Wirklichkeit. Man fürchtet sich beispielsweise vor etwas im Leben und hofft, dass es nicht eintreten möge. Gleichzeitig jedoch ist die Angst davor so dominant, dass wir Energiewellen aussenden, die möglicherweise genau das in unser Leben holen, was wir gar nicht wollen. So stark ist unser Geist. Ebenso mit den Menschen, denen wir begegnen. Strahlen wir Ruhe, Zufriedenheit und Glück aus, dann ziehen wir solche Menschen in unser Leben. Sind wir stets von negativen Gedanken und Stress geplagt, dann ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass wir genau solchen Personen begegnen. Wir schwimmen also immer mit dem oder denjenigen auf einer Welle, die ein ähnliches Energieniveau haben.

In diesem Sinne sind wir auch die Schöpfer unserer eigenen Wirklichkeit und das in jedem Augenblick. Alles ist Bewusstsein, Welten entstehen und vergehen, sind als Potenzialität im Geist angelegt und damit nie manifest. Und das, was manifest erscheint, vergeht im selben Augenblick schon wieder, denn der Geist erschafft immer neu, die Veränderung ist sein Gewand. Auch der Geist selbst ist eine Idee, eine Potenzialität im Bewusstsein. Er besitzt keine Substanz.

Five Principles in Spirituality

Meditation führt uns zurück zu uns selbst.

Bewusst sein mit Meditation

Sind wir absolut leer, wie es in Augenblicken tiefer Meditation geschieht, dann sind wir eins mit dem, was wir wirklich sind. Nennen wir es Liebe, Brahman, Gott, Bewusstsein, Energie… In Momenten tiefer Stille nehmen wir nichts wahr, außer der Tatsache, dass „wir“ sind, nichts weiter. Dies sind Augenblicke, aus denen wir angefüllt mit Lebensenergie und einem großen Glücksgefühl hervorgehen und damit stärker und mutiger im Leben stehen.

Bei meinen täglichen Übungen, wie Yoga, Atemübungen und Meditation, erlebe ich dieses Glücksgefühl als etwas sehr Leises, Zartes, das gleichzeitig sehr viel Kraft besitzt. Wie ein Blümchen will es bewahrt sein. Die spirituelle Praxis ist es, die es am Wachsen hält und zum Erblühen bringt. Denn, wie der spirituelle Lehrer Sri Sri Ravi Shankar immer wieder betont, ist dieses Glück nicht etwas, das uns die Meditation oder was auch immer sonst vermittelt. Wir selbst sind dieses Glück, diese Lebensfreude, dieser sprudelnde Energiequell. Wir haben es nur vergessen, weil täglicher Stress und Leistungsdruck uns die Sicht auf unser Inneres vernebelt.

Spirituelle Übungen helfen, diesen Nebel zu lichten. Sie helfen, um im oben genannten Bild von Welle und Ozean zu bleiben, den Wellengang zu besänftigen und in die Ruhe, Tiefe und Weite des Ozeans einzugehen.

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Dr. Stephanie Egger

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